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November: Hello Hearts!

von Susanne Kaloff
am
MUST READ NOVEMBER
Kolumnistin Susanne Kaloff macht sich ab sofort jeden Monat ein paar Gedanken für uns, wie die Tage und Nächte süßer werden. Also theoretisch jedenfalls.
November, wir müssen reden! Über Le Kasha, Aaliyah, Nan Goldin und mein Buch...
MUST READ NOVEMBER
1. Die Unendlichkeit 1993 war das Jahr, in dem ich nach Hamburg kam, in dem ich Kontakt aufnahm. Das stimmt gar nicht, ich zitiere bloß aus einem neuen Song von Tocotronic. Die Band hat ein neues Album, das „Die Unendlichkeit“ heißt, aber es kommt erst Ende Januar raus. Bis dahin gibt es schon mal vorab zwei Stücke, in dem einen (1993) singen sie von ihren Anfängen und dem Jahr, in dem ich noch nicht mal wusste, wer Miucca Prada ist. War die Welt damals vielleicht noch ein bisschen in Ordnung?
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2. Diesen Remix Ach, wahrscheinlich mach’ ich mir da was vor, aber immerhin lebte 1993 die R&B-Princess Aaliyah noch, die 2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Ihren Hit „More Than A Woman“ hat Kelly Lee Owens jetzt gecovert. Well done, young lady, well done!
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3. Le Kasha Klingt zwar auch nach Rhythm and Blues, aber bei Le Kasha handelt es sich nicht um einen Hip-Hop Star, sondern um Strick. Das Label macht seit 1918 zeitlose Kaschmirmode, für die ich ohne Wenn und Aber einen Kleinkredit aufnehmen würde.
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4. Help Me Hurt Me Letzte Woche war ich in der Hamburger Kunsthalle, dort wird gerade (noch bis zum 4. Februar 2018) eine große Ausstellung von Anita Rée gezeigt. Doch, doch, die ist sehenswert, aber ich war vielleicht einfach in der falschen Verfassung. Mich machten die Knaben mit den zerrissenen Hosen, die verzagt dreinblickenden Mädchen und die hohlen Wangen ein wenig traurig. Auch dort zu sehen ist die Diaarbeit „The Ballad of Sexual Dependency“ von Nan Goldin, die ich schon mal in New York gesehen habe. Ihre Werke sind nicht minder traurig, aber so ist das nun mal mit den Dingen, die dich tief berühren: Sie tun immer auch ein bisschen weh.
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5. 2018 Meine Aufregung steigt langsam: Am 8. Februar 2018 erscheint mein Buch, das klingt jetzt noch so ewig hin, aber Puff ist ein neues Jahr da und dann noch eins und auf einmal ist es weder 1993 noch 2017 und wir werden uns umblicken und sagen: Damals, da war alles noch in Ordnung.  Be here now.

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von 1 am 16.02.18

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